Galerie der Bergleute
  
     

 


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Helmut Heith in der ehemaligen Kaue der Zeche Bergmannsglück in Gelsenkirchen


Die Wirren des Zweiten Weltkrieges hatten starken Einfluss auf die Jugendjahre von Helmut Heith. Er, der eigentlich Dreher oder Elektriker werden wollte,
machte nach einer Vorlehre schließlich auf Bergmannsglück seine Knappenausbildung. Er blieb seiner Zeche 10 Jahre treu.

Fast sofort trat er in die Gewerkschaft ein, verschrieb sich der Jugendarbeit und wurde ehrenamtlicher Heimleiter eines Jugendfreizeitheimes.
Unzählige Lehrgänge, für die er seine gesamte Freizeit opferte, dokumentieren Heiths Einstellung zur Bildung: "Wissen ist ein großer Schatz."

Heith begleitete als Gewerkschaftssekretär der IG Bergbau nicht nur die unvermeidlichen Stilllegungen zahlreicher Zechen, sondern wirkte auch
aktiv an der Bildung der Ruhrkohle AG aus 28 Bergbaugesellschaften mit.

(Foto & Text: Thomas Stelzmann)


"Was sollten wir machen? Gehen wir auf die Straße und machen Rabatz mit fragwürdigem Ende?"
Helmut Heith, ehem. Zeche Bergmannsglück (Gelsenkirchen)